1900er Jahre

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1901 Jacobus Henricus van ’t Hoff
(1852–1911)
 Niederlande „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik und des osmotischen Druckes in Lösungen erworben hat“  
1902 Emil Fischer
(1852–1919)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet der Zucker- und Puringruppen erworben hat“  
1903 Svante August Arrhenius
(1859–1927)
 Schweden „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine Theorie über die elektrolytische Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat“  
1904 Sir William Ramsay
(1852–1916)
 Vereinigtes Königreich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich durch die Entdeckung der indifferenten gasförmigen Grundstoffe Edelgase in der Luft und die Bestimmung ihres Platzes im periodischen System erworben hat“  
1905 Adolf von Baeyer
(1835–1917)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen Verbindungen erworben hat“  
1906 Henri Moissan
(1852–1907)
 Frankreich „als Anerkennung des großen Verdienstes, den er sich durch seine Untersuchung und Isolierung des Elements Fluor sowie durch die Einführung des nach ihm benannten elektrischen Ofens in den Dienst der Wissenschaft erworben hat“  
1907 Eduard Buchner
(1860–1917)
 Deutsches Reich „für seine biochemischen Untersuchungen und die Entdeckung der zellfreien Gärung  
1908 Ernest Rutherford
(1871–1937)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in Nelson,
 Neuseeland)
„für seine Untersuchungen über den Zerfall der Elemente und die Chemie der radioaktiven Stoffe“  
1909 Wilhelm Ostwald
(1853–1932)
 Deutsches Reich
(geb. in Riga, damals
 Russisches Kaiserreich)
„als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten  

1910er Jahre

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1910 Otto Wallach
(1847–1931)
 Deutsches Reich „als Anerkennung des Verdienstes, den er sich um die Entwicklung der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyclischen Verbindungen erworben hat“  
1911 Marie Curie
(1867–1934)
 Frankreich
(geb. in Warschau,
 Kongresspolen)
„als Anerkennung des Verdienstes, das sie sich um die Entwicklung der Chemie erworben hat durch die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium, durch die Charakterisierung des Radiums und dessen Isolierung in metallischem Zustand und durch ihre Untersuchungen über die Natur und die chemischen Verbindungen dieses wichtigen Elements“  
1912 Victor Grignard
(1871–1935)
 Frankreich „für das von ihm aufgefundene sog. Grignard’sche Reagenz, das in den letzten Jahren in hohem Grad den Fortschritt der organischen Chemie gefördert hat“  
Paul Sabatier
(1854–1941)
 Frankreich „für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert worden ist“  
1913 Alfred Werner
(1866–1919)
 Schweiz
(geb. in Mülhausen, damals
Französisches Kaiserreich[2])
„auf Grund seiner Arbeiten über die Bindungsverhältnisse der Atome im Molekül, wodurch er ältere Forschungsgebiete geklärt und neue erschlossen hat, besonders im Bereich der anorganischen Chemie  
1914 Theodore William Richards
(1868–1928)
(verliehen 1915)
 Vereinigte Staaten „als Anerkennung seiner genauen Bestimmungen des Atomgewichts von zahlreichen chemischen Elementen“  
1915 Richard Martin Willstätter
(1872–1942)
 Deutsches Reich „für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich, vor allem des Chlorophylls  
1916 nicht verliehen[3]
1917
1918 Fritz Haber
(1868–1934)
(verliehen 1919)
 Deutsches Reich „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“ (Haber-Bosch-Verfahren)  
1919 nicht verliehen[3]

1920er Jahre

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1920 Walther Hermann Nernst
(1864–1941)
(verliehen 1921)
 Deutsches Reich „als Anerkennung für seine thermochemischen Arbeiten“  
1921 Frederick Soddy
(1877–1956)
(verliehen 1922)
 Vereinigtes Königreich „für seine Beiträge zur Kenntnis der Chemie der radioaktiven Stoffe und seine Untersuchungen über das Vorkommen und die Natur der Isotopen  
1922 Francis William Aston
(1877–1945)
 Vereinigtes Königreich „für seine Entdeckung einer großen Zahl von Isotopen in mehreren nicht radioaktiven Elementen mit Hilfe seines Massenspektrographen sowie für seine Entdeckung des so genannten Gesetzes der Ganzzahligkeit“  
1923 Fritz Pregl
(1869–1930)
 Österreich „für die von ihm entwickelte Mikroanalyse organischer Substanzen“  
1924 nicht verliehen[3]
1925 Richard Adolf Zsigmondy
(1865–1929)
(verliehen 1926)
 Deutsches Reich
(geb. in Wien,
 Österreich)
„für die Aufklärung der heterogenen Natur kolloidaler Lösungen sowie für die dabei angewandten Methoden, die grundlegend für die moderne Kolloidchemie sind“  
1926 The Svedberg
(1884–1971)
 Schweden „für seine Arbeiten über disperse Systeme  
1927 Heinrich Wieland
(1877–1957)
(verliehen 1928)
 Deutsches Reich „für seine Forschungen über die Zusammensetzung der Gallensäure und verwandter Substanzen“  
1928 Adolf Otto Reinhold Windaus
(1876–1959)
 Deutsches Reich „für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen  
1929 Arthur Harden
(1865–1940)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Forschung über die Zuckervergärung und deren Anteil der Enzyme an diesem Vorgang“  
Hans von Euler-Chelpin
(1873–1964)
 Schweden
(geb. in Augsburg,
 Deutsches Reich)
 

1930er Jahre

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1930 Hans Fischer
(1881–1945)
 Deutsches Reich „für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des Hämins  
1931 Carl Bosch
(1874–1940)
 Deutsches Reich „für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren“  
Friedrich Bergius
(1884–1949)
 Deutsches Reich  
1932 Irving Langmuir
(1881–1957)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckungen und Forschungen im Bereich der Oberflächenchemie  
1933 nicht verliehen[4]
1934 Harold C. Urey
(1893–1981)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes  
1935 Frédéric Joliot-Curie
(1900–1958)
 Frankreich „für ihre gemeinsam durchgeführten Darstellungen von neuen radioaktiven Elementen“  
Irène Joliot-Curie
(1897–1956)
 Frankreich  
1936 Peter Debye
(1884–1966)
 Niederlande „für seine Beiträge zu unserer Kenntnis der Molekularstrukturen durch seine Forschungen über Dipolmomente, über die Beugung von Röntgenstrahlen und an Elektronen in Gasen“  
1937 Walter Norman Haworth
(1883–1950)
 Vereinigtes Königreich „für seine Forschungen über Kohlenhydrate und Vitamin C  
Paul Karrer
(1889–1971)
 Schweiz „für seine Forschungen über die Carotinoide und Flavine sowie über die Vitamine A und B2  
1938 Richard Kuhn
(1900–1967)
(verliehen 1939)
 Deutsches Reich
(geb. in Wien,
 Kaisertum Österreich)
„für seine Arbeiten über Carotinoide und Vitamine  
1939 Adolf F. J. Butenandt
(1903–1995)
 Deutsches Reich „für seine Arbeiten über Sexualhormone  
Leopold Ružička
(1887–1976)
 Schweiz
(geb. in Vukovar, damals  Kaisertum Österreich)
„für seine Arbeiten an Polymethylenen und höheren Terpenen  

1940er Jahre

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1940 nicht verliehen[4]
1941
1942
1943 George de Hevesy
(1885–1966)
(verliehen 1944)
 Ungarn „für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse“  
1944 Otto Hahn
(1879–1968)
(verliehen 1945)
 Deutsches Reich „für seine Entdeckung der Kernspaltung von Atomen  
1945 Artturi Ilmari Virtanen
(1895–1973)
 Finnland „für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem Gebiet der Agrikultur- und Nahrungsmittelchemie, insbesondere für seine Methode der Konservierung von Futtermitteln und Futterpflanzen“  
1946 James Batcheller Sumner
(1887–1955)
 Vereinigte Staaten „für seine Entdeckung der Kristallisierbarkeit von Enzymen  
John Howard Northrop
(1891–1987)
 Vereinigte Staaten „für ihre Darstellung von Enzymen und Virus-Proteinen in reiner Form“  
Wendell Meredith Stanley
(1904–1971)
 Vereinigte Staaten  
1947 Robert Robinson
(1886–1975)
 Vereinigtes Königreich „für seine Untersuchungen über biologisch wichtige Pflanzenprodukte insbesondere Alkaloide  
1948 Arne Tiselius
(1902–1971)
 Schweden „für seine Arbeiten über die Analyse mit Hilfe von Elektrophorese und Adsorption, insbesondere für seine Entdeckungen über die komplexe Natur von Serum-Proteinen“  
1949 William Francis Giauque
(1895–1982)
 Vereinigte Staaten „für seinen Beitrag zur chemischen Thermodynamik, insbesondere für seine Untersuchungen über die Eigenschaften bei extrem tiefen Temperaturen“  

1950er Jahre

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1950 Otto Diels
(1876–1954)
 BR Deutschland „für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese  
Kurt Alder
(1902–1958)
 BR Deutschland  
1951 Edwin Mattison McMillan
(1907–1991)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckungen in der Chemie der Transurane  
Glenn T. Seaborg
(1912–1999)
 Vereinigte Staaten  
1952 Archer J. P. Martin
(1910–2002)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Erfindung der Verteilungs-Chromatographie  
Richard L. M. Synge
(1914–1994)
 Vereinigtes Königreich  
1953 Hermann Staudinger
(1881–1965)
 BR Deutschland „für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen Chemie  
1954 Linus Pauling
(1901–1994)
 Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Natur der chemischen Bindung und ihre Anwendung zur Aufhellung der Struktur komplexer Substanzen“  
1955 Vincent du Vigneaud
(1901–1978)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten der biochemisch bedeutsamen Schwefelverbindungen, besonders für die erste Synthese eines Polypeptidhormons“  
1956 Cyril Norman Hinshelwood
(1897–1967)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Forschungen über die Mechanismen chemischer Reaktionen  
Nikolai Nikolajewitsch Semjonow
(1896–1986)
 Sowjetunion  
1957 Alexander Robertus Todd
(1907–1997)
 Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über Nukleotide und Co-Enzymnukleotide“  
1958 Frederick Sanger
(1918–2013)
 Vereinigtes Königreich „für seine Arbeiten über die Struktur der Proteine, besonders des Insulins
1959 Jaroslav Heyrovský
(1890–1967)
 Tschechoslowakei „für seine Entdeckung und Entwicklung der polarographischen Methode der Analyse“  

1960er Jahre

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1960 Willard Libby
(1908–1980)
 Vereinigte Staaten „für seine Methode der Anwendung von Kohlenstoff 14 zur Altersbestimmung in ArchäologieGeologieGeophysik und anderen Zweigen der Wissenschaft“ (siehe: Radiokarbonmethode)  
1961 Melvin Calvin
(1911–1997)
 Vereinigte Staaten „für seine Forschungen über die Kohlensäure-Assimilation der Pflanzen“  
1962 Max Ferdinand Perutz
(1914–2002)
 Vereinigtes Königreich (geb. in WienÖsterreich) „für ihre Studien über Strukturen der Globulinproteine  
John Cowdery Kendrew
(1917–1997)
 Vereinigtes Königreich  
1963 Karl Ziegler
(1898–1973)
 BR Deutschland „für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und der Technologie der Hochpolymeren“ (Ziegler-Natta-Verfahren)  
Giulio Natta
(1903–1979)
 Italien  
1964 Dorothy Crowfoot Hodgkin
(1910–1994)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Strukturbestimmung biologisch wichtiger Substanzen mit Röntgenstrahlen  
1965 Robert B. Woodward
(1917–1979)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Naturstoffsynthesen  
1966 Robert Mulliken
(1896–1986)
 Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über die chemischen Bindungen und die Elektronenstruktur der Moleküle mit Hilfe der Orbital-Methode  
1967 Manfred Eigen
(1927–2019)
 BR Deutschland „für ihre Untersuchungen von extrem schnellen chemischen Reaktionen, die durch Zerstörung des Gleichgewichts durch sehr kurze Energieimpulse ausgelöst werden“  
Ronald George Wreyford Norrish
(1897–1978)
 Vereinigtes Königreich  
George Porter
(1920–2002)
 Vereinigtes Königreich

 

1968 Lars Onsager
(1903–1976)
 Vereinigte Staaten (geb. in OsloNorwegen) „für die Entdeckung der nach ihm benannten reziproken Beziehungen, die grundlegend für die Thermodynamik der irreversiblen Prozesse sind“  
1969 Derek H. R. Barton
(1918–1998)
 Vereinigtes Königreich „für ihre Arbeiten in der Entwicklung des Konformationsbegriffes und dessen Anwendung in der Chemie“  
Odd Hassel
(1897–1981)
 Norwegen  

1970er Jahre

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1970 Luis Federico Leloir
(1906–1987)
 Argentinien „für die Entdeckung der Zucker-Nukleotide und ihrer Funktion in der Biosynthese von Kohlenhydraten  
1971 Gerhard Herzberg
(1904–1999)
 Kanada
(geb. in Hamburg,
 Deutsches Reich)
„für seine Arbeiten über die Elektronenstruktur und die Geometrie bei den Molekülen, insbesondere freier Radikale  
1972 Christian B. Anfinsen
(1916–1995)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über Ribonuklease, insbesondere die Verbindung zwischen Aminosäurereihen und biologisch wirksamen Konformationen  
Stanford Moore
(1913–1982)
 Vereinigte Staaten „für ihren Beitrag zum Verständnis der Verbindung zwischen chemischer Struktur und katalytischer Tätigkeit des aktiven Zentrums der Ribonuklease-Moleküle“  
William Howard Stein
(1911–1980)
 Vereinigte Staaten  
1973 Ernst Otto Fischer
(1918–2007)
 BR Deutschland „für ihre bahnbrechenden unabhängig voneinander geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen so genannten Sandwich-Verbindungen
Geoffrey Wilkinson
(1921–1996)
 Vereinigtes Königreich  
1974 Paul Flory
(1910–1985)
 Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Leistungen, sowohl theoretisch als auch experimentell, in der physikalischen Chemie der Makromoleküle  
1975 John W. Cornforth
(1917–2013)
 Australien /
 Vereinigtes Königreich
„für seine Arbeiten über die Stereochemie von Enzym-Katalyse-Reaktionen“  
Vladimir Prelog
(1906–1998)
 Schweiz
(geb. in Sarajevo,
 Österreich-Ungarn)
„für seine Forschungen in der Stereochemie organischer Moleküle und Reaktionen“  
1976 William Lipscomb
(1919–2011)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die Struktur der Borane  
1977 Ilya Prigogine
(1917–2003)
 Belgien (geb. in Moskau Russland) „für seinen Beitrag zur irreversiblen Thermodynamik, insbesondere zur Theorie der ‚dissipativen Strukturen‘“  
1978 Peter D. Mitchell
(1920–1992)
 Vereinigtes Königreich „für seinen Beitrag zum Verständnis biologischer Energieübertragung durch Entwicklung der chemiosmotischen Theorie  
1979 Herbert Charles Brown
(1912–2004)
 Vereinigte Staaten (geb. in London Vereinigtes Königreich) „für ihre Entwicklung von Bor- beziehungsweise Phosphorverbindungen in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen“  
Georg Wittig
(1897–1987)
 BR Deutschland  

1980er Jahre

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1980 Paul Berg
(* 1926)
 Vereinigte Staaten „für seine grundlegenden Arbeiten über Nukleinsäuren-Biochemie, unter besonderer Berücksichtigung von Hybrid-DNA  
Walter Gilbert
(* 1932)
 Vereinigte Staaten „für ihre Beiträge die Bestimmung von Basensequenzen in Nukleinsäuren betreffend“  
Frederick Sanger
(1918–2013)
 Vereinigtes Königreich  
1981 Fukui Ken’ichi
(1918–1998)
 Japan „für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien über den Verlauf chemischer Reaktionen  
Roald Hoffmann
(* 1937)
 Vereinigte Staaten (geb. in Złoczów Polen, heute Ukraine)  
1982 Aaron Klug
(1926–2018)
 Vereinigtes Königreich (geb. in Želva Litauen) „für die Entwicklung kristallographischer Verfahren zur Entschlüsselung biologisch wichtiger Nukleinsäure-Protein-Komplexe“  
1983 Henry Taube
(1915–2005)
 Vereinigte Staaten (geb. in Saskatoon Kanada) „für seine Arbeiten über die Reaktionsmechanismen der Elektronenübertragung, insbesondere bei Metallkomplexen  
1984 Robert Bruce Merrifield
(1921–2006)
 Vereinigte Staaten „für seine einfache und geniale Methode zur Herstellung von Peptiden und Proteinen“ (Merrifield-Synthese)  
1985 Herbert A. Hauptman
(1917–2011)
 Vereinigte Staaten „für ihre hervorragenden Leistungen in der Entwicklung direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen  
Jerome Karle
(1918–2013)
 Vereinigte Staaten  
1986 Dudley R. Herschbach
(* 1932)
 Vereinigte Staaten „für ihre Mitwirkung betreffend der Dynamik chemischer Elementarprozesse“  
Yuan T. Lee
(* 1936)
 Vereinigte Staaten (geb. in HsinchuTaiwan)  
John C. Polanyi
(* 1929)
 Kanada  
1987 Donald J. Cram
(1919–2001)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung und Verwendung von Molekülen mit strukturspezifischer Wechselwirkung von hoher Selektivität“ (Supramolekulare Chemie)  
Jean-Marie Lehn
(* 1939)
Frankreich
Charles Pedersen
(1904–1989)
 Vereinigte Staaten (geb. in BusanKorea)  
1988 Johann Deisenhofer
(* 1943)
 BR Deutschland „für die Erforschung des Reaktionszentrums der Photosynthese bei einem Purpurbakterium  
Robert Huber
(* 1937)
 BR Deutschland
Hartmut Michel
(* 1948)
 BR Deutschland
1989 Sidney Altman
(* 1939)
 Kanada /  Vereinigte Staaten „für ihre Entdeckung der chemische Prozesse beschleunigenden Eigenschaften der Ribonukleinsäure“ (Ribozyme)  
Thomas R.Cech
(* 1947)
 Vereinigte Staaten

1990er Jahre

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1990 Elias James Corey
(* 1928)
 Vereinigte Staaten „für seine Formulierung wichtiger Theorien und Entwicklungen von Methoden organischer Synthese“ (Retrosynthese)  
1991 Richard R.Ernst
(1933–2021)
 Schweiz „für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden Kernresonanzspektroskopie, einer Methode zur Analyse von Molekülstrukturen“
1992 Rudolph Arthur Marcus
(* 1923)
 Vereinigte Staaten (geb. in MontrealKanada) „für seine wichtigen Beiträge zur Theorie von Elektronentransfer-Reaktionen in chemischen Systemen“ (Marcus-Theorie)  
1993 Kary Mullis
(1944–2019)
 Vereinigte Staaten „für seine Entwicklung der Polymerase-Kettenreaktion  
Michael Smith
(1932–2000)
 Kanada (geb. in BlackpoolVereinigtes Königreich) „für seine Entwicklung einer Methode zur Veränderung (Mutagenese) der Desoxyribonukleinsäure, auf der die Erbinformationen gespeichert sind“  
1994 George A.Olah
(1927–2017)
 Vereinigte Staaten (geb. in BudapestUngarn) „für seine Erforschung der Carbokationen
1995 Paul J.Crutzen
(1933–2021)
 Niederlande „für ihre Arbeiten zur Chemie der Erdatmosphäre, insbesondere über Bildung und Abbau von Ozon
Mario J. Molina
(1943–2020)
 Vereinigte Staaten (geb. in Mexiko-StadtMexiko)  
Frank Sherwood Rowland
(1927–2012)
 Vereinigte Staaten  
1996 Robert F. Curl
(* 1933)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Fullerene, auch Buckyballs genannt, einer neuen Form des Kohlenstoffs mit kugelförmigen Molekülen“  
Harold Kroto
(1939–2016)
 Vereinigtes Königreich  
Richard E. Smalley
(1943–2005)
 Vereinigte Staaten  
1997 Paul Delos Boyer
(1918–2018)
 Vereinigte Staaten „für die Klärung der Synthese des energiereichen Moleküls Adenosintriphosphat (ATP)“  
John E. Walker
(* 1941)
 Vereinigtes Königreich  
Jens Christian Skou
(1918–2018)
 Dänemark „für die Entdeckung des ionentransportierenden Enzyms Natrium-Kalium-ATPase  
1998 Walter Kohn
(1923–2016)
 Vereinigte Staaten (geb. in WienÖsterreich) „für seine Entwicklung quantenchemischer Methoden“  
John Anthony Pople
(1925–2004)
 Vereinigtes Königreich „für die Entwicklung von Methoden, mit denen die Eigenschaften von Molekülen und deren Zusammenwirken in chemischen Prozessen theoretisch erforscht werden können“  
1999 Ahmed Zewail
(1946–2016)
 Ägypten /  Vereinigte Staaten „für seine Studien des Übergangszustands chemischer Reaktionen mit Hilfe der Femtosekundenspektroskopie  

2000er Jahre

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2000 Alan J. Heeger
(* 1936)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung und Entwicklung von leitenden Polymeren  
Alan MacDiarmid
(1927–2007)
 Vereinigte Staaten /  Neuseeland (geb. in MastertonNeuseeland)  
Hideki Shirakawa
(* 1936)
 Japan  
2001 William S. Knowles
(1917–2012)
 Vereinigte Staaten „für ihre Arbeiten über chiral katalysierende Hydrierungsreaktionen  
Ryōji Noyori
(* 1938)
 Japan  
Barry Sharpless
(* 1941)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen“ (z. B. Sharpless-Epoxidierung)  
2002 John B. Fenn
(1917–2010)
 Vereinigte Staaten „für ihre Entwicklung von weichen Desorptions/Ionisations-Methoden für massenspektrometrische Analysen von biologischen Makromolekülen  
Kōichi Tanaka
(* 1959)
 Japan  
Kurt Wüthrich
(* 1938)
 Schweiz „für seine Entwicklung der kernmagnetischen Resonanzspektroskopie zur Bestimmung der dreidimensionalen Struktur von biologischen Makromolekülen in Lösungen“
2003 Peter Agre
(* 1949)
 Vereinigte Staaten „für die Entdeckung der Wasserkanäle in Zellmembranen
Roderick MacKinnon
(* 1956)
 Vereinigte Staaten „für seine strukturellen und mechanischen Studien von Ionenkanälen in Zellmembranen  
2004 Aaron Ciechanover
(* 1947)
 Israel „für die Entdeckung des Ubiquitin-gesteuerten Proteinabbaus  
Avram Hershko
(* 1937)
 Israel (geb. in Karcag Ungarn)  
Irwin Rose
(1926–2015)
 Vereinigte Staaten  
2005 Yves Chauvin
(1930–2015)
 Frankreich „für die Entwicklung der Metathese-Methode in der organischen Synthese“  
Robert Grubbs
(1942–2021)
 Vereinigte Staaten  
Richard R. Schrock
(* 1945)
 Vereinigte Staaten  
2006 Roger D. Kornberg
(* 1947)
 Vereinigte Staaten „für seine Arbeiten über die molekularen Grundlagen der Gentranskription in eukaryotischen Zellen  
2007 Gerhard Ertl
(* 1936)
 Deutschland „für seine Studien von chemischen Verfahren auf festen Oberflächen
2008 Osamu Shimomura
(1928–2018)
 Vereinigte Staaten (geb. in Kyōto Japan) „für die Entdeckung und Weiterentwicklung des grün fluoreszierenden Proteins  
Martin Chalfie
(* 1947)
 Vereinigte Staaten  
Roger Tsien
(1952–2016)
 Vereinigte Staaten  
2009 Venkatraman Ramakrishnan
(* 1952)
 Vereinigtes Königreich (geb. in ChidambaramTamil Nadu Indien) „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms  
Thomas A. Steitz
(1940–2018)
 Vereinigte Staaten  
Ada Yonath
(* 1939)
 Israel  

2010er Jahre

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2010 Richard F. Heck
(1931–2015)
 Vereinigte Staaten „für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischer Synthese  
Ei-ichi Negishi
(1935–2021)
 Japan
Akira Suzuki
(* 1930)
 Japan  
2011 Dan Schechtman
(* 1941)
 Israel „für die Entdeckung der Quasikristalle
2012 Robert Lefkowitz
(* 1943)
 Vereinigte Staaten „für ihre Studien zu G-Protein-gekoppelten Rezeptoren  
Brian Kobilka
(* 1955)
 Vereinigte Staaten  
2013 Martin Karplus
(* 1930)
 Vereinigte Staaten (geb. in Wien Österreich) „für die Entwicklung von Multiskalen-Modellen für komplexe chemische Systeme“  
Michael Levitt
(* 1947)
 Vereinigte Staaten/
 Vereinigtes Königreich/
 Israel
(geb. in Pretoria,
 Südafrika)
 
Arieh Warshel
(* 1940)
 Vereinigte Staaten/
 Israel
2014 Eric Betzig
(* 1960)
 Vereinigte Staaten „für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie“ (Photoactivated Localization MicroscopySTED-Mikroskop)  
Stefan Hell
(* 1962)
 Deutschland
(geb. in Sântana,
 Rumänien)
 
William Moerner
(* 1953)
 Vereinigte Staaten  
2015 Tomas Lindahl
(* 1938)
 Schweden „für mechanistische Studien der DNA-Reparatur  
Paul Modrich
(* 1946)
 Vereinigte Staaten  
Aziz Sancar
(* 1946)
 Vereinigte Staaten/
 Türkei[5]
 
2016 Jean-Pierre Sauvage
(* 1944)
 Frankreich „für den Entwurf und die Synthese Molekularer Maschinen  
Fraser Stoddart
(* 1942)
 Vereinigtes Königreich/
 Vereinigte Staaten
 
Ben Feringa
(* 1951)
 Niederlande  
2017 Jacques Dubochet
(* 1942)
 Schweiz „für die Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie für die hochauflösende Strukturerkennung von Biomolekülen in Lösung“  
Joachim Frank
(* 1940)
 Vereinigte Staaten/
 Deutschland[6]
 
Richard Henderson
(* 1945)
 Vereinigtes Königreich  
2018 Frances H. Arnold
(* 1956)
 Vereinigte Staaten „für die gerichtete Evolution von Enzymen“  
George P. Smith
(* 1941)
 Vereinigte Staaten „für das Phagen-Display von Peptiden und Antikörpern“  
Gregory P. Winter
(* 1951)
 Vereinigtes Königreich  
2019 John B. Goodenough
(* 1922)
 Vereinigte Staaten
(geb. in Jena,
 Deutschland)
„für die Entwicklung von Lithium-Ionen-Batterien  
M. Stanley Whittingham
(* 1941)
 Vereinigtes Königreich/ Vereinigte Staaten  
Akira Yoshino
(* 1948)
 Japan  

2020er Jahre

Jahr Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
2020 Emmanuelle Charpentier
(* 1968)
 Frankreich „für die Entwicklung einer Methode zur Genom-Editierung“ (CRISPR/Cas-Methode)  
Jennifer A. Doudna
(* 1964)
 Vereinigte Staaten  
2021 Benjamin List
(* 1968)
 Deutschland „für die Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse  
David MacMillan
(* 1968)
 Vereinigtes Königreich
 Vereinigte Staaten
 

 

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