1900er Jahre

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1901 Henry Dunant
(1828–1910)
 Schweiz Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz  
Frédéric Passy
(1822–1912)
 Frankreich Gründer der „Französischen Gesellschaft der Friedensfreunde“ („Internationale Friedensliga“)  
1902 Élie Ducommun
(1833–1906)
 Schweiz Leiter des Berner Internationalen Ständigen Friedensbüros der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit  
Albert Gobat
(1843–1914)
 Schweiz Leiter des Zentralbüros der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit  
1903 William Randal Cremer
(1828–1908)
 Vereinigtes Königreich Gründer der „Interparlamentarischen Union für internationale Schiedsgerichtbarkeit  
1904 Institut de Droit international
(gegründet 1873)
Sitz in Gent,  Belgien Wirken des Instituts für die Weiterentwicklung des internationalen Rechts Institut de Droit international
1905 Bertha von Suttner
(1843–1914)
 Österreich-Ungarn
(geb. in Prag, heute Tschechien)
Ihr Lebenswerk, unter anderem der Roman Die Waffen nieder!, regte Nobel vermutlich zur Stiftung des Friedensnobelpreises an  
1906 Theodore Roosevelt
(1858–1919)
 Vereinigte Staaten vermittelte beim Friedensvertrag zwischen Russland und Japan 1905  
1907 Ernesto Teodoro Moneta
(1833–1918)
 Königreich Italien
(geb. in Mailand, damals Kaisertum Österreich)
Präsident der Lombardischen Friedensliga  
Louis Renault
(1843–1918)
 Frankreich spielte eine herausragende Rolle bei verschiedenen internationalen Kongressen, insbesondere den Haager Friedenskonferenzen und den Tagungen der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht  
1908 Klas Pontus Arnoldson
(1844–1916)
 Schweden Gründer der Schwedischen Friedens- und Schiedsliga  
Fredrik Bajer
(1837–1922)
 Dänemark Ehrenpräsident des Ständigen Internationalen Friedensbüros  
1909 Auguste Beernaert
(1829–1912)
 Belgien Mitglied des Internationalen Schiedsgerichtshofs in Den Haag  
Paul Henri d’Estournelles de Constant
(1852–1924)
 Frankreich Gründer und Präsident der Französischen Parlamentarischen Gruppe für freiwillige Schiedsgerichtsbarkeit und Gründer des Komitees für die Verteidigung nationaler Interessen und internationaler Versöhnung  

1910er Jahre

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1910 Bureau International Permanent de la Paix
(gegründet 1891)
Sitz in Bern,  Schweiz Ständiges Internationales Friedensbüro Bureau International Permanent de la Paix
1911 Tobias Asser
(1838–1913)
 Niederlande Organisator der Internationalen Konferenz für Privatrecht in Den Haag  
Alfred Hermann Fried
(1864–1921)
 Österreich-Ungarn Gründer der Zeitschrift „Die Waffen nieder“ (später umbenannt in „Die Friedens-Warte“)  
1912 Elihu Root
(1845–1937)
(verliehen 1913)
 Vereinigte Staaten Autor verschiedener Schiedsverträge  
1913 Henri La Fontaine
(1854–1943)
 Belgien Präsident des Ständigen Internationalen Friedensbüros  
1914 nicht verliehen[2]
1915
1916
1917 Internationales Komitee vom Roten Kreuz
(gegründet 1863)
Sitz in Genf,  Schweiz setzte sich für Kriegsgefangene und Verwundete ein sowie die Respektierung der Genfer Konvention während des Ersten Weltkrieges Logo des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
1918 nicht verliehen[2]
1919 Woodrow Wilson
(1856–1924)
(verliehen 1920)
 Vereinigte Staaten Vermittlungsbemühungen zur Beendigung des Ersten Weltkriegs. Gab den Anstoß zur Gründung des Völkerbunds  

1920er Jahre

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1920 Léon Bourgeois
(1851–1925)
 Frankreich Präsident des Rates des Völkerbundes  
1921 Hjalmar Branting
(1860–1925)
 Schweden Schwedischer Delegierter im Rat des Völkerbundes  
Christian Lous Lange
(1869–1938)
 Norwegen Generalsekretär der Interparlamentarischen Union  
1922 Fridtjof Nansen
(1861–1930)
 Norwegen Erfinder des Nansen-Passes für Flüchtlinge  
1923 nicht verliehen[2]
1924
1925 Austen Chamberlain
(1863–1937)
(verliehen 1926)[3]
 Vereinigtes Königreich Verhandlungspartner des Vertrages von Locarno  
Charles Gates Dawes
(1865–1951)
(verliehen 1926)[4]
 Vereinigte Staaten Begründer des Dawes-Plans  
1926 Aristide Briand
(1862–1932)
 Frankreich Mitinitiator vom Vertrag von Locarno und Dawes-Plan  
Gustav Stresemann
(1878–1929)
 Deutschland Verhandlungspartner des Vertrages von Locarno  
1927 Ferdinand Buisson
(1841–1932)
 Frankreich Gründer und Präsident der „Ligue des Droits de l’Homme  
Ludwig Quidde
(1858–1941)
 Deutschland Linksliberaler Historiker und Politiker. Von 1914 bis 1929 Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG); Organisator verschiedener internationaler Friedenskonferenzen  
1928 nicht verliehen[2]
1929 Frank Billings Kellogg
(1856–1937)
(verliehen 1930)
 Vereinigte Staaten Verhandlungspartner des Briand-Kellogg-Pakts  

1930er Jahre

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1930 Nathan Söderblom
(1866–1931)
 Schweden setzte sich in der Ökumene ein  
1931 Jane Addams
(1860–1935)
 Vereinigte Staaten Präsidentin der Women’s International League for Peace and Freedom  
Nicholas Murray Butler
(1862–1947)
 Vereinigte Staaten setzte sich für den Briand-Kellogg-Pakt ein  
1932 nicht verliehen[2]
1933 Norman Angell
(1874–1967)
(verliehen 1934)
 Vereinigtes Königreich Mitglied der Exekutivkommission des Völkerbunds und des Nationalen Friedensrats  
1934 Arthur Henderson
(1863–1935)
 Vereinigtes Königreich Vorsitzender der Konferenz zur Entwaffnung des Völkerbundes (1932–1934)  
1935 Carl von Ossietzky
(1889–1938)
(verliehen 1936)
 Deutschland Pazifist und Journalist (das Deutsche Reich verbietet daraufhin seinen Staatsbürgern die Annahme des Preises)  
1936 Carlos Saavedra Lamas
(1878–1959)
 Argentinien Präsident der Völkerbundversammlung und Vermittler im Konflikt zwischen Paraguay und Bolivien (1935)  
1937 Robert Cecil,
1. Viscount Cecil of Chelwood

(1864–1958)
 Vereinigtes Königreich Gründer und Präsident der Internationalen Friedenskampagne  
1938 Office international Nansen pour les réfugiés
(1930–1939)
Sitz in Genf,  Schweiz Internationales Nansen-Amt für Flüchtlinge  
1939 nicht verliehen[5]

1940er Jahre

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1940 nicht verliehen[5]
1941
1942
1943
1944 Internationales Komitee vom Roten Kreuz
(gegründet 1863)
(verliehen 1945)
 Schweiz setzte sich für Kriegsgefangene und verwundete Soldaten ein sowie für die Insassen der deutschen Konzentrationslager und für die Zivilbevölkerung während des Zweiten Weltkrieges Logo des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
1945 Cordell Hull
(1871–1955)
 Vereinigte Staaten Mitgründer der Vereinten Nationen  
1946 Emily Greene Balch
(1867–1961)
 Vereinigte Staaten Präsidentin der „Women’s International League for Peace and Freedom  
John Raleigh Mott
(1865–1955)
 Vereinigte Staaten Vorsitzender des „International Missionary Council“ und Präsident der „World Alliance of Young Men’s Christian Associations“ (YMCA), sowie Gründungsgeneralsekretär des Christlichen Weltstudentenbundes (WSCF)  
1947 The Friends Service Council  Vereinigtes Königreich Die beiden Quäkerorganisationen wurden stellvertretend für die Hilfstätigkeit der Quäker ausgezeichnet. Friends Service CouncilAmerican Friends Service Committee
American Friends Service Committee  Vereinigte Staaten
1948 nicht verliehen[5][6]
1949 John Boyd Orr
(1880–1971)
 Vereinigtes Königreich
(geb. in KilmaursSchottland)
Organisator und Direktor der Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (General Food and Agricultural Organization), Präsident des Nationalen Friedensrats (National Peace Council) und der Weltunion der Friedensorganisationen (World Union of Peace Organizations)  

1950er Jahre

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1950 Ralph Bunche
(1904–1971)
 Vereinigte Staaten Vermittler im Nahostkonflikt (1948)  
1951 Léon Jouhaux
(1879–1954)
 Frankreich Gewerkschafter  
1952 Albert Schweitzer
(1875–1965)
(verliehen 1953)
 Frankreich
(geb. in Kaysersberg, damals Deutschland)
Gründer des Tropenkrankenhauses in LambarénéFranzösisch-Äquatorialafrika (heute Gabun)  
1953 George C. Marshall
(1880–1959)
 Vereinigte Staaten Begründer des Marshallplans  
1954 United Nations High Commissioner for Refugees
(gegründet 1951)
(verliehen 1955)
Sitz in Genf,  Schweiz Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen Logo vom UNHCR
1955 nicht verliehen[2]
1956
1957 Lester Pearson
(1897–1972)
 Kanada ehemaliger kanadischer Außenminister und Präsident der Vollversammlung der Vereinten Nationen  
1958 Georges Pire
(1910–1969)
 Belgien Leiter der Flüchtlingshilfsorganisation „L’Europe du Coeur au Service du Monde  
1959 Philip Noel-Baker
(1889–1982)
 Vereinigtes Königreich Einsatz für internationalen Frieden  

1960er Jahre

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1960 Albert John Luthuli
(1898–1967)
(verliehen 1961)
 Südafrika
(geb. in Bulawayo, heute Simbabwe)
Präsident der südafrikanischen Befreiungsbewegung African National Congress (ANC)  
1961 Dag Hammarskjöld
(1905–1961)
(postum)
 Schweden Generalsekretär der Vereinten Nationen  
1962 Linus Pauling
(1901–1994)
(verliehen 1963)
 Vereinigte Staaten setzte sich für die Beendigung von Atomwaffentests ein  
1963 Internationales Komitee vom Roten Kreuz
(gegründet 1863)
Sitz in Genf,  Schweiz engagierte sich im Krieg für Verwundete und Kriegsgefangene sowie für die Verbreitung der Genfer Konventionen Logo des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
Liga der Rotkreuz-Gesellschaften
(gegründet 1919)
Sitz in Genf,  Schweiz Flüchtlingshilfe in Friedenszeiten und für die Opfer von Naturkatastrophen Logo der Liga der Rotkreuz-Gesellschaften
1964 Martin Luther King
(1929–1968)
 Vereinigte Staaten Verfechter der Rechte Schwarzer in den USA und weltweit  
1965 Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)
(gegründet 1946)
Sitz in New York, Vereinigte Staaten Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Emblem of the United Nations.svg
1966 nicht verliehen[2]
1967
1968 René Cassin
(1887–1976)
 Frankreich Präsident des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte  
1969 Internationale Arbeitsorganisation (IAO, gegründet 1919) Sitz in Genf,  Schweiz Erfolgreiche Arbeit für bessere Arbeitsbedingungen seit 1919 Logo der Internationalen Arbeitsorganisation

1970er Jahre

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1970 Norman Borlaug
(1914–2009)
 Vereinigte Staaten Arbeit zur Verbesserung der Landwirtschaft  
1971 Willy Brandt
(1913–1992)
 BR Deutschland setzte sich für Frieden mit dem Ostblock und Versöhnung mit ehemals vom Dritten Reich besetzten Ländern ein
1972 nicht verliehen[2]
1973 Henry Kissinger
(* 1923)
 Vereinigte Staaten
(geb. in FürthDeutschland)
handelten den Vertrag von Paris aus, der den Ausstieg der USA aus dem Vietnamkrieg regelte
Lê Đức Thọ nahm den Preis nicht an.[7]
Lê Đức Thọ
(1911–1990)
 Vietnam  
1974 Seán MacBride
(1904–1988)
 Irland
(geb. in ParisFrankreich)
Präsident des Internationalen Friedensbüros (International Peace Bureau, Genf), Präsident der UN-Kommission für Namibia  
Eisaku Satō
(1901–1975)
 Japan ehemaliger japanischer Ministerpräsident, für den Einsatz gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen  
1975 Andrei Dmitrijewitsch Sacharow
(1921–1989)
 Sowjetunion Menschenrechtler in der UdSSR  
1976 Betty Williams
(1943–2020)
(verliehen 1977)
 Vereinigtes Königreich
 Nordirland[8]
Gründerinnen des „Northern Ireland Peace Movement“ (umbenannt in „Community of Peace People“)  
Mairead Corrigan
(* 1944)
 Vereinigtes Königreich
 Nordirland[8]
 
1977 Amnesty International
(gegründet 1961)
 Vereinigtes Königreich setzte sich für politische Häftlinge ein Logo von Amnesty International
1978 Anwar as-Sadat
(1918–1981)
 Ägypten brachten den Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel auf den Weg  
Menachem Begin
(1913–1992)
 Israel
(geb. in Brest, damals Russland, heute Belarus)
 
1979 Mutter Teresa
(1910–1997)
 Indien[9]

(geb. in ÜskübOsmanisches Reich, heute Skopje, Nordmazedonien)

Gründerin des Ordens Missionarinnen der Nächstenliebe  

1980er Jahre

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1980 Adolfo Pérez Esquivel
(* 1931)
 Argentinien Menschenrechtler  
1981 United Nations High Commissioner for Refugees
(gegründet 1951)
Sitz in Genf Schweiz Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen Logo des UNHCR
1982 Alva Myrdal
(1902–1986)
 Schweden Diplomatin und Delegierte der UN-Abrüstungskonferenzen  
Alfonso García Robles
(1911–1991)
 Mexiko Ständiger Vertreter bei den Genfer Abrüstungsverhandlungen, Mitglied der UNO-Sonderkonferenz über Abrüstung  
1983 Lech Walesa
(* 1943)
 Polen Gründer der polnischen Gewerkschaft und Menschenrechtsbewegung Solidarność („Solidarität“)
1984 Desmond Tutu
(1931–2021)
 Südafrika trug zur Beendigung der Apartheid in Südafrika bei
1985 International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW)
(gegründet 1980)
Sitz in Somerville Vereinigte Staaten Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges Logo von IPPNW
1986 Elie Wiesel
(1928–2016)
 Vereinigte Staaten
(geb. in SighetRumänien)
US-amerikanischer Schriftsteller, Holocaust-Überlebender, kämpfte gegen Unterdrückung, Gewalt und Rassismus
1987 Óscar Arias Sánchez
(* 1940)
 Costa Rica „für seine Arbeit für den Frieden in Zentralamerika, Bemühungen, die zu dem Abkommen führten, das am 7. August des Jahres in Guatemala unterzeichnet wurde“  
1988 Friedenstruppen der Vereinten Nationen
(gegründet 1948)
Sitz in New York Vereinigte Staaten Friedenseinsätze im Auftrag der Vereinten Nationen in Krisengebieten (weltweit)  
1989 Tenzin Gyatso (14. Dalai Lama)
(* 1935)
 Tibet setzt sich für ein demilitarisiertes Tibet und die Selbstbestimmung der Tibeter ein

1990er Jahre

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1990 Michail Gorbatschow
(* 1931)
 Sowjetunion „für seine führende Rolle in dem Friedensprozess, der heute wichtige Teile der internationalen Gemeinschaft charakterisiert“
1991 Aung San Suu Kyi
(* 1945)
 Myanmar „für ihren Einsatz für die Menschenrechte“  
1992 Rigoberta Menchú
(* 1959)
 Guatemala „für ihren Einsatz für die Menschenrechte insbesondere von Ureinwohnern“  
1993 Nelson Mandela
(1918–2013)
 Südafrika „für ihren Beitrag zur Beendigung der Apartheid in Südafrika“
Frederik Willem de Klerk
(1936–2021)
 Südafrika
1994 Jassir Arafat
(1929–2004)
 Palästina
(geb. in KairoÄgypten)
„für ihre Anstrengungen zur Lösung des Nahostkonflikts“  
Schimon Peres
(1923–2016)
 Israel
(geb. in WiszniewoPolen)
Jitzchak Rabin
(1922–1995)
 Israel  
1995 Józef Rotblat
(1908–2005)
 Polen
(geb. in WarschauPolen)
„für ihre Anstrengungen, die Rolle von Atomwaffen in der internationalen Politik zu verringern“  
Pugwash Conferences on Science and World Affairs
(seit 1957)
 Kanada Pugwash Conferences on Science and World Affairs
1996 Carlos Filipe Ximenes Belo
(* 1948)
 Osttimor „für ihre Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Osttimor-Konflikt zu finden“  
José Ramos-Horta
(* 1949)
 Osttimor  
1997 Internationale Kampagne für das Verbot von Landminen
(gegründet 1995)
Sitz in Genf,  Schweiz „für ihre Anstrengungen, gegen Personen gerichtete Minen international zu ächten“ International Campaign to Ban Landmines
Jody Williams
(* 1950)
 Vereinigte Staaten  
1998 John Hume
(1937–2020)
 Vereinigtes Königreich
 Nordirland[8]
„für ihre Anstrengungen, eine friedliche Lösung im Nordirlandkonflikt zu finden“  
David Trimble
(* 1944)
 Vereinigtes Königreich
 Nordirland[8]
 
1999 Ärzte ohne Grenzen
(Médecins sans Frontières)
(gegründet 1971)
Sitz in Genf,  Schweiz „in Anerkennung ihrer humanitären Pionierarbeit auf mehreren Kontinenten“ Médecins sans Frontières

2000er Jahre

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2000 Kim Dae-jung
(1925–2009)
 Südkorea „für seine Beiträge zur Verständigung Südkoreas mit Nordkorea“  
2001 Vereinte Nationen
(gegründet 1945)
Sitz in New York,  Vereinigte Staaten „für ihren Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“ Logo der UNO
Kofi Annan
(1938–2018)
 Ghana
2002 Jimmy Carter
(* 1924)
 Vereinigte Staaten „für seine jahrelangen Beiträge zur Lösung internationaler Konflikte sowie zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten“
2003 Shirin Ebadi
(* 1947)
 Iran „für ihren Einsatz für Demokratie und die Menschenrechte“  
2004 Wangari Maathai
(1940–2011)
 Kenia „für ihren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung, Demokratie und Frieden“[12]  
2005 Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)
(gegründet 1957)
Sitz in Wien,  Österreich „für ihren Einsatz gegen den militärischen Missbrauch von Atomenergie sowie für die sichere Nutzung der Atomenergie für zivile Zwecke“ IAEA
Mohammed El Baradei
(* 1942)
 Ägypten
2006 Muhammad Yunus
(* 1940)
 Bangladesh „für die Förderung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung von unten“
Grameen Bank
(gegründet 1983)
 Bangladesch Grameen Bank
2007 Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
(gegründet 1988)
Sitz in Genf,  Schweiz „für ihre Bemühungen, ein besseres Verständnis für die von Menschen verursachten Klimaveränderungen zu entwickeln und zu verbreiten, und dafür, dass sie die Grundlagen für Maßnahmen gegen den Klimawandel gelegt haben“ Intergovernmental Panel on Climate Change
Al Gore
(* 1948)
 Vereinigte Staaten  
2008 Martti Athisaari
(* 1937)
 Finnland „für seine wichtigen Bemühungen, auf verschiedenen Kontinenten und über drei Jahrzehnte internationale Konflikte zu lösen“
2009 Barack Obama
(* 1961)
 Vereinigte Staaten „für seine außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen den Völkern zu stärken“  

2010er Jahre

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2010 Liu Xiaobo
(1955–2017)
 Volksrepublik China „für seinen langen und gewaltfreien Kampf für die grundlegenden Menschenrechte in China“  
2011 Ellen Johnson Sirleaf
(* 1938)
 Liberia „für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit von Frauen und für das Recht der Frauen, sich in vollem Umfang an friedensschaffender Arbeit zu beteiligen“
Leymah Gbowee
(* 1972)
 Liberia  
Tawakkol Karman
(* 1979)
 Jemen  
2012 Europäische Union
(gegründet 1952 bzw. 1993)
Sitz in Brüssel,  Belgien „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beitrugen“ Flagge der Europäischen Union
2013 Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW)
(gegründet 1997)
Sitz in Den Haag,  Niederlande „für ihre umfänglichen Bemühungen zur Beseitigung chemischer Waffen“ Logo der OPCW
2014 Kailash Satyarthi
(* 1954)
 Indien „für ihren Kampf gegen die Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen und für das Recht aller Kinder auf Bildung“  
Malala Yousafzai
(* 1997)
 Pakistan  
2015 Quartet du dialogue national
(gegründet 2013)
 Tunesien „für seinen entscheidenden Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie in Tunesien infolge der Jasminrevolution des Jahres 2011“ Das Quartett der tunesischen Friedensnobelpreisträger
2016 Juan Manuel Santos
(* 1951)
 Kolumbien „für seine entschlossenen Anstrengungen, den mehr als 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg in dem Land zu beenden“  
2017 Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN – International Campaign to Abolish Nuclear Weapons)
(gegründet 2007)
Sitz in Genf,  Schweiz „für ihre Arbeit, Aufmerksamkeit auf die katastrophalen humanitären Konsequenzen von Atomwaffen zu lenken, und für ihre bahnbrechenden Bemühungen, ein vertragliches Verbot solcher Waffen zu erreichen“[13] Logo der ICAN
2018 Denis Mukwege
(* 1955)
 Demokratische Republik Kongo „für ihren Einsatz gegen sexuelle Gewalt als Waffe in Kriegen und bewaffneten Konflikten“  
Nadia Murad
(* 1993)
 Irak  
2019 Abiy Ahmed
(* 1976)
 Äthiopien „für seine Bemühungen um Frieden und internationale Zusammenarbeit und insbesondere für seine entschlossene Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem benachbarten Eritrea“  

2020er Jahre

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2020 Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP)
(gegründet 1961)
Sitz in Rom Italien „für die Bemühungen zur Bekämpfung des Hungers, für den Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen für den Frieden in von Konflikten betroffenen Gebieten und als treibende Kraft bei den Bemühungen, den Einsatz von Hunger als Waffe für Krieg und Konflikte zu verhindern“[14] Logo der ICAN
2021 Maria Ressa
(* 1963)
 Philippinen „für ihre Bemühungen um die Wahrung der Meinungsfreiheit, die eine Voraussetzung für Demokratie und dauerhaften Frieden ist“[15]  
Dmitri Muratow
(* 1961)
 Russland
 

 

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