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G

Name Dienstgrad Lebensdaten Luftsiege Feindflüge Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Bemerkungen Bild
Wilhelm Gänsler[66] Oberfeldwebel 1919 115 > 150 27. Juli 1944 eingereicht     Einer der erfolgreichsten Bordschützen im Nachtgeschwader 1 und 4. War an insgesamt 115 Nachtabschüssen maßegeblich beteiligt und diente unter Ludwig Becker und Schnaufer.  
Otto Gaiser †[66] Leutnant 1919–1944 74 380 9. Juni 1944       Am 22. Januar 1944 bei Ljuban vermutlich durch sowjetische Bodenabwehr abgeschossen. Flog bis dahin bei der 10. Gruppe des Jagdgeschwaders 51.  
Adolf Galland[67] Generalleutnant 1912–1996 104 425 1. August 1940 25. September 1940 21. Juni 1941 28. Januar 1942 Galland war Mitglied der Legion Condor. Die US Air Force in Europa attestierte ihm "strong Neo-Nazi leanings" („starke neonazistische Tendenzen“). Ab 1948 wurde Galland als Berater der argentinischen Luftwaffe unter dem damaligen Präsidenten Juan Perón engagiert. Sechs Jahre später kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Industrieberater.
 
Wilhelm-Ferdinand Galland †[66] Major 1914–1943 55 186 18. Mai 1943       Zuletzt Kommandeur der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 26. Am 17. August 1943 im Raum Lüttich von Thunderbolts im Luftkampf gefallen.  
Bernd Gallowitsch[68] Major 1918 64 840 24. Januar 1942       Flog zuletzt die Heinkel He 162 (Volksjäger) in der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 1.  
August Geiger †[61] Hauptmann 1920–1943 53 unbekannt 22. Mai 1943 2. März 1944     Flog seit Frühjahr 1941 beim Nachtgeschwader 1, später als Kommandeur der dortigen 7. Staffel. Am 29. September 1943 über der Zuidersee von einem britischen Fernnachtjäger abgeschossen. Geiger ertrasnk nach Fallschirmabsprung.  
Kurt Geisler †[68] Hauptmann 1914–1943 unbekannt > 300 24. Januar 1943       Zuletzt Kommandeur der I. Gruppe des Schlachtgeschwaders 210. Am 7. September 1943 über Cambridge im Luftkampf gefallen.  
Johannes Geismann[68] Hauptmann 1920 unbekannt unbekannt 21. Dezember 1942       Versenkte als Angehöriger des Kampfgeschwaders 77 und 606 im Mittelmeerraum 98.000 BRT feindlichen Schiffsraum. Flog zuletzt bei der IV. Gruppe des Jagdgeschwaders 1.  
Friedrich Geißhardt[35] Hauptmann 1919–1943 102 642 30. August 1941 23. Juni 1942     Am 5. April 1943 nach Luftkampf schwer verwundet. Konnte seine Maschine aber noch Bauchlanden und starb einen Tag später, am 6. April 1943 an seinen Verwundungen in einem Lazarett.  
Werner Gerth †[69] Hauptmann 1923–1944 30 unbekannt 29. Oktober 1944       Rammte am 2. November 1944 bei Eisleben einen viermotorigen Bomber und sprang danach mit dem Fallschirm ab. Dieser öffnete sich jedoch nicht.  
Paul Gildner †[17] Oberleutnant 1914–1943 48 unbekannt 9. Juli 1942 26. Februar 1943     Flog zuletzt in der IV. Gruppe im Nachtjagdgeschwader 1 und stürzte am 24. Februar 1943 wegen Motorbrand ohne Feindeinwirkung über Gilze-Rijn (Holland) tödlich ab.  
Adolf Glunz[70] Oberleutnant 1918 71 574 29. August 1943 24. Juni 1944     Flog bei Kriegsende im Jagdgeschwader 7.  
Franz Götz (Altvater)[69] Major 1913 63 766 4. September 1942       Zuletzt Kommodore im Jagdgeschwader 26.  
Hans Götz †[69] Hauptmann 1919–1943 82 > 600 23. Dezember 1942       Staffelkapitän in der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Am 4. August 1943 stürzte Götz bei einem Angriff auf eine IL-2 in Rückenlage bei Karaschew in ein Waldstück ab. Tod durch Aufschlagbrand.  
Heinz Golinski †[71] Feldwebel 1919–1942 47 > 150 30. Dezember 1942       Flog zuletzt in der 3. Gruppe des Jagdgeschwaders 53. Seit dem 16. Oktober 1942 nach einem Luftkampf südlich von Malta vermisst.  
Gordon M.Gollob
 
Oberst 1912–1987 150 340 18. September 1941 26. Oktober 1941 24. Juni 1942 30. August 1942  
Kurt Goltzsch †[71] Oberleutnant 1912–1944 43 130 5. Februar 1944       Im November 1943 über den Kanal von Spitfires abgeschossen. Bei dem Absturz zog er sich schwerste Wirbelsäulenverletzungen zu, die zu einer Querschnittslähmung führten. An dieser am 26. September 1944 in einem Lazarett verstorben.  
Heinz Gossow[71] Oberfeldwebel 1917 9 unbekannt 28. Oktober 1944       Vernichtete ferner 2 Panzerzüge. Flog zuletzt im Jagdgeschwader 7.  
Walter Grabmann[73] 1905–1992 Generalmajor 18 237 14. September 1940       Die letzten Kriegstage war er Kommandeur der 15. Flieger-Division, dessen Posten er bis 7. Juli 1945 innehatte.  
Hermann Graf
 
Oberst 1912–1988 212 830 24. Januar 1942 17. Mai 1942 19. Mai 1942 16. September 1942  
Hartmann Grasser[75] Major 1914–1986 103 700 4. September 1941 31. August 1943     Er wurde nach dem Krieg an die Sowjets ausgeliefert und kam in ein sowjetisches Gefangenenlager. Grassers Ansichten über den Militärdienst hatten sich grundlegend geändert, als er von Russland zurückkehrte. Er schwor sich, niemals mehr eine Uniform anzuziehen. Er ging 1949 nach Indien, um Zivilpiloten auszubilden. Im darauffolgenden Jahr wurde er Berater dersyrischen Luftwaffe im Verteidigungsministerium in Damaskus. Das war das Ende seiner Fliegerlaufbahn.  
Berthold Graßmuck †[76] Oberfeldwebel 1917–1942 65 unbekannt 19. September 1942       Flog in der 2. Gruppe des Jagdgeschwaders 52. Am 6. August 1942 bei Pitomnik (Stalingrad) infolge Motortreffers sowjetischer Flak tödlich abgestürzt. Tod durch Aufschlagbrand.  
Karl Gratz[76] Leutnant 1919 138 > 900 1. Juli 1942       Flog zuletzt in der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 52.  
Hermann Greiner[77] Hauptmann 1920 46 126 27. Juli 1944 17. April 1945     Ab Februar 1945 bis Kriegsende Kommandeur der IV. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1.  
Heinz Grimm †[78] Leutnant 1920–1943 26 unbekannt 5. Februar 1944       Zuletzt in der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1. Am 9. Oktober 1943 wurde seine Bf 110 im Luftkampf von der eigenen Flak abgeschossen. Beim Fallschirmabsprung zog er sich dann schwere Verletzungen zu, an dessen Folgen er am 13. Oktober 1943 verstarb.  
Alfred Grislawski[79] Hauptmann 1919 133 > 800 1. Juli 1942 11. April 1944     Diente bei Kriegsende in der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 53.  
Helmut Grollmus †[78] Leutnant 1918–1944 75 unbekannt 6. Oktober 1944       Flog ab 1942 bei der II. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Am 19. Juni 1944 nördlichViipuri (Finnland) gefallen.  
Fritz Gromotka[78] Leutnant 1915 27 438 28. Januar 1945       Zuletzt Staffelkapitän im Jagdgeschwader 27. Mehrmals selbst verwundet und fünfmal mit dem Fallschirm abgesprungen.  
Alfred Groß[80] Leutnant 1919–1947 52 175 April 1945       Für von August 1944 bis Kriegsende die 5. Staffel der II. Gruppe im Jagdgeschwader 26. Verstarb am 19. August 1947 in Tönning.  
Erich Groth †[80] Major 1907–1941 12 unbekannt 1. Oktober 1940       Zuletzt Kommodore im Zerstörergeschwader 76. Am 11. August 1941 bei Stavanger im Blindflugabgestürzt.  
Hans Grünberg[80] Oberleutnant 1917 82 > 550 8. Juli 1944       Zunächst Staffelkapitän in der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 7. Erzielte auf der Me 262 5 Abschüsse. Zuletzt erfolgte sein Einsatz im Jagdverband 44.  

H

Name Dienstgrad Lebensdaten Luftsiege Feindflüge Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Bemerkungen Bild
Friedrich Haas †[81] Leutnant 1924–1945 74 385 April 1945       Flog seit April 1943 im Jagdgeschwader 52. Am 9. April 1945 von sowjetischen Jägern über Wienabgeschossen. Der Fallschirmabsprung gelang, jedoch zog sich Haas hier tödliche Verletzungen zu.  
Horst Haase †[81] Major 1921–1944 82 > 500 24. Oktober 1944       Ab August 1944 Kommandeur der I. Gruppe im Jagdgeschwader 3. Am 26. November 1944 bei einem Alarmstart bei Erkelenz mit seinem Rottenflieger zusammengestossen und tödlich abgestürzt.  
Wilhelm Hachfeld †[81] Hauptmann 1914–1942 11 650 29. Oktober 1942       Zuletzt Kommandeur der III. Gruppe des Zerstörergeschwaders 2. Am 2. Dezember 1942 inBizerta beim Start mit einer Maschine im Landeanflug kollidiert. Danach Überschlag wodurch sich die mitgeführte Bombenlast entzündete.  
August Hachtel[82] Oberleutnant 1916 2 unbekannt 6. Januar 1942       1944 im Jagdgeschwader 40, wo er mit der Me 262 seinen beiden Luftsiege errang. Bei Kriegsende Staffelführer einer He 162 Staffel.  
Anton Hackl[83] Major 1915–1984 192 > 1000 25. Mai 1942 7. August 1942 9. Juli 1944   Wurde im September 1954 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.  
Heinrich Hackler †[82] Leutnant 1918–1945 > 56 unbekannt 19. August 1944       Ab Januar 1945 Staffelkapitän der 11. Gruppe des Jagdgeschwaders 77. Seit dem Neujahreinsatz bei dem Unternehmen Bodenplatte im Raum Antwerpen vermisst.  
Heinz-Martin Hadeball[82] Hauptmann 1921 30 350 27. Juli 1944       Zuletzt im Nachtjagdgeschwader 10 eingesetzt.  
Ludwig Häfner †[84] Leutnant 1921–1942 52 unbekannt 21. Dezember 1942       Flog in der 6. Staffel des Jagdgeschwaders 3 an der Ostfront. Am 10. November 1942 80 km östlich von Stalingrad bei Tiefangriff von sowjetischer Flak abgeschossen.  
Anton Hafner †[85] Oberleutnant 1918–1944 204 795 23. August 1942 11. April 1944     Während eines Luftkampfes am 17. Oktober 1944 hatte er mit seiner Bf 109 bei Gumbinnen Baumberührung und stürzte tödlich ab.  
Johannes Hager[84] Hauptmann 1920 47 unbekannt 12. März 1945       Diente zuletzt bei der II. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1. Erzielte am 21. Februar 1945 acht Luftsiege innerhalb von 17 Minuten.  
Hans Hahn (Assi)[86] Major 1914–1982 108 560 24. September 1940 14. August 1941     Musste am 26. Januar 1943 wegen Motorschaden bei Demjansk auf sowjetischer Seite notlanden und geriet dort in Kriegsgefangenschaft. 1950 kehrte er in die Bundesrepublik zurück.  
Hans Hahn †[84] Leutnant 1919−1941 12 unbekannt 9. Juli 1941       Alle Nachtabschüsse im Nachtjagdgeschwader 2. Erfolgreichster Nachtjäger über England. Am 11. Oktober 1941 mit einem englischen Flugzeug zusammengestossen und abgestürzt.  
Hans von Hahn (Vadder)[87] Major 1914–1957 > 34 > 300 9. Juli 1941       War ab April 1945 Jagdführer Italien und geriet bei Kriegsende in US-amerikanische Kriegsgefangenschaft. Verstarb am 5. November 1957 in seiner Geburtsstadt in Frankfurt am Main.  
Josef Haiböck[87] Hauptmann 1917 77 604 9. Juni 1944       Zuletzt Kommandeur der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 3 in der Reichsverteidigung. Am 25. Februar 1944 Bruchlandung und schwere Verwundung. Lag bis Januar 1945 im Lazarett. Danach keine Einsätze mehr.  
Karl Hammerl †[87] Oberfeldwebel 1918–1943 > 63 unbekannt 19. September 1942       Flog in der 1. Staffel des Jagdgeschwaders 52 an der Ostfront. Gilt seit 2. März 1943 nach einer Notlandung jenseits der sowjetischen Linien als vermisst.  
Erich Handke[88] Oberfeldwebel 1920 59 129 27. Juli 1944       Diente zuletzt bei der III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 1 bei Martin Drewes.  
Wolfgang Hankamer †[88] Hauptmann 1920−1945 keine unbekannt 5. November 1944       Am 14. Januar 1945 bei Kyritz im Einsatz gegen US-amerikanischen Bomber abgestürzt. Zuletzt Staffelkapitän der I. Gruppe im Jagdgeschwader 301.  
Günther Hannak[88] Hauptmann 1921 47 > 300 1. Juli 1942       Staffelkapitän der 7. Staffel im Jagdgeschwader 27. Musste am 5. Mai 1943 bei Malta infolge Motorproblemen notwassern und geriet in britische Kriegsgefangenschaft.  
Horst Hannig †[89] Oberleutnant 1921–1943 98 > 300 9. Mai 1942 3. Januar 1944     Zuletzt Staffelführer der 2. Staffel im Jagdgeschwader 2 am Kanal. Am 15. Mai 1943 beiCaen im Luftkampf mit Spitfires schwer verwundet. Danach Notausstieg. Hannig konnte aufgrund seiner Verletzungen den Fallschirm nicht ziehen und stürzte tödlich ab.  
Jürgen Harder †[37] Major 1918–1945 64 unbekannt 5. Dezember 1943 14. Februar 1945     Zuletzt Kommodore im Jagdgeschwader 11. Stürzte am 11. Februar 1945 über Straußberg bei Berlin wegen Sauerstoffmangel tödlich ab.  
Erich Hartma Major 1922−1993 352 > 800 29. Oktober 1943 2. März 1944 4. Juli 1944 25. August 1944  
Helmut Haugk[91] Hauptmann 1914 18 435 21. Dezember 1942       Von August 1944 bis Kriegsende Kommodore im Jagdgeschwader 102. Zerstörte ferner 40 Panzer und drei Flugzeuge am Boden.  
Werner Haugk †[91] Leutnant 1912–1944 8 9 8. August 1944       Flog seit Herbst 1943 in der Staffel seines Bruder Helmut Haugk (siehe Eintrag höher). Zuvor Einsatz ab 1939 im Zerstöergeschwader 76. 100.000 BRT Schiffsraum und einen Zerstörer versenkt. Am 18. Oktober 1944 bei Aalborg (Dänemark) zusammen mit einer Schulmaschine vom Typ Bf 109 von englischen Jägern abgeschossen.  
Alfred Heckmann[91] Oberleutnant 1914 71 600 19. September 1942       Flog bei Kriegsende im Jagdgeschwader 44 (Galland). Unter seinen Luftsiegen befanden sich 4 viermotorige Bomber. Einer dieser wurde mittels Rammstoss zum Absturz gebracht.  
Anton Heinemann[92] Leutnant 1921 unbekannt 28. April 1945         Bordfunker von Gerhard Raht in der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 2. War an insgesamt 56 Nachrtabschüssen beteiligt.  
Engelbert Heiner[92] Oberfeldwebel 1914 > 11 > 165 9. Dezember 1942       Flog zuletzt in der 9. Staffel des Kampfgeschwaders 27.  
Otto Heinrich †[92] Oberfeldwebel 1920–1944 unbekannt unbekannt 20. Juli 1944       Kam ursprünglich aus der Zerstörerwaffe und diente zuletzt in der IV. Gruppe des Schlachtgeschwaders 10. Am 22. Mai 1944 aus unbekannten Gründen tödlich abgestürzt.  
Richard Heller †[93] Leutnant 1913–1945 17 unbekannt 21. August 1941       Staffelkapitän der 2. Staffel im Jagdgeschwader 10. Stürzte am 5. April 1945 bei Wülfingerode bei einem Tiefangriff tödlich ab.  
Horst Henning †[93] Hauptmann 1917 4 unbekannt 22. Mai 1942       Kam im Sommer 1944 zur Nachtjagd und flog dort bis Kriegsende beim Nachtjagdgeschwader 3. Am 7. Oktober 1944 ist er im Luftkampf gefallen.  
Wilhelm Herget[94] Major 1910 72 > 700 20. Juni 1943 11. April 1944     Flog zuletzt im Jagdverband 44 (Galland). Insgesamt 57 Nachtabschüsse, davon einer mit der Me 262.  
Rolf Hermichen[95] Major 1918 64 629 26. März 1944 19. Februar 1945     Ab Mai 1944 bis Kriegsende im Jagdgeschwader 104. Hier gelang ihm der Abschuss von vier viermotorigen Bombern an einem einzigen Tag.  
Hajo Herrmann Oberst 1913–2010 9 > 320 13. Oktober 1940 2. August 1943 23. Januar 1944   Begann den Krieg als Bomberpilot, später Initiator des Wilde-Sau-Nachtjagdverfahren. Flog selbst Nachtjagdeinsätze und schoss 9 Bomber ab. Mehr als zehn Jahre Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion. Wurde in der Nachkriegszeit Rechtsanwalt in Düsseldorf und machte sich als Verteidiger von Holocaustleugnern undRechtsextremisten einen Namen.
Hans-Joachim Heyer †[93] Leutnant 1922–1942 53 unbekannt 25. November 1942       Flog ab Juni 1941 bei der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54 im Ostfeldzug. Am 9. November 1942 bei Leningrad mit einem sowjetischen Jäger zusammengestossen. Fallschirmabsprung wurde noch beobachtet. Seitdem vermisst.  
Otto Hintze[97] Hauptmann 1914 1 > 400 24. November 1940       In der Luftschlacht um England führte er die 3. Staffel der Ergänzungstruppe 210 (Bf 109). Am 29. Oktober 1940 musste er nach Luftkampf über England abspringen und geriet in Kriegsgefangenschaft.  
Ernst-Erich Hirschfeld †[97] Oberleutnant 1918–1944 24 unbekannt 24. Oktober 1944       Einer der erfolgreichsten Angehöriger des Jagdgeschwaders 300 (Wilde Sau). Zuletzt dort Staffelführer der 5. Staffel. Am 28. Juli 1944 überErfurt im Luftkampf durch Ellenbogendurchschuss schwer verwundet. Danach Absprung mit dem Fallschirm, der sich nicht öffnete.  
Heinz-Horst Hißbach †[97] Hauptmann 1916–1945 34 > 200 15. April 1945       Flog ab November 1944 als Kommandeur der II. Gruppe im Nachtjagdgeschwader 2. Am 14. April 1945 bei Gelnhausen bei einem Nachtangriff auf amerikanische Kolonne von dessen Flak abgeschossen.  
Walter Hoeckner †[98] Major 1914–1944 68 > 500 6. April 1944       Zuletzt Kommandeur der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 4. Am 25. August 1944 inZieghain beim Start durch Überschlag tödlich verunglückt.  
Heinrich Höfemeister †[98] Hauptmann 1913–1943 96 490 7. August 1943       Flog zuletzt in der I. Gruppe des Jagdgeschwaders 51. Am 7. August 1943 bei Karatschwe (Russland) von sowjetischer Flak tödlich abgeschossen.  
Anton Hörwick †[98] Oberfeldwebel 1912–1945 keine 350 19. Februar 1945       Flog zuletzt im Nachtschlachtgeschwader 30. Am 19. Februar 1945 im Raum Posen durch sowjetische Jäger abgeschossen  
Gerhard Hoffmann †[99] Leutnant 1919–1945 125 unbekannt 17. April 1945       Flog zuletzt in der 4. Staffel des Jagdgeschwaders 52. Am 17. April 1945 von einem Flug von Görlitznicht zurückgekehrt und seitdem vermisst.  
Heinrich Hoffmann[100] Oberfeldwebel d.R. 1911–1941 63 258 12. August 1941 19. Oktober 1944     Erster Unteroffizier, der das Eichenlaub erhielt; erster Soldat, dem das Eichenlaub posthumverliehen wurde. Am 3. Oktober 1941 bei Shatalowka (Russland) von einer IL-2 tödlich abgeschossen.  
Reinhold Hoffmann †[99] Leutnant 1921–1944 66 unbekannt 28. Januar 1945       Einsatz erfolgte in der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54. Musste am 24. Mai 1944 beiFriesack notlanden und überschlug sich dabei, wobei er den Tod fand.  
Werner Hoffmann[99] Major 1918 52 190 15. Mai 1944 eingereicht     War zuletzt Kommandeur der I. Gruppe im Nachtjagdgeschwader 5  
Wilhelm Hofmann †[101] Oberleutnant 1921–1945 44 unbekannt 24. Oktober 1944       Am 26. März 1945 bei Bissel versehentlich durch deutsche Jagdmaschine im Luftkampf abgeschossen.  
Erich Hohagen[101] Oberleutnant 1915 55 > 500 5. Oktober 1941       Bei Kriegsende Gruppenkommandeur im Jagdverband 44.  
Gerhard Homuth †[101] Major 1914–1943 63 > 450 14. Juni 1941       Zuletzt Kommandeur der I. Gruppe im Jagdgeschwader 54. Gilt seit dem 3. August 1943 im Raum Orjol nach Feindflug als vermisst.  
Dietrich Adolf Hrabak[102] Oberst 1914–1995 125 820 21. Oktober 1940 25. November 1943     Wurde 1966 Sonderbeauftragter für die F-104Starfighter im Bundesministerium für Verteidigung. Er ging als Generalmajor am 30. September 1970 in Pension.  
Franz Hrdlicka †[103] Hauptmann 1920–1945 96 > 500 9. August 1944 23. März 1945     Am 25. März 1945 im Luftkampf bei Betzenrodgefallen.  
Ekhard Hübner †[104] Leutnant 1920–1942 47 unbekannt 3. Mai 1942       Zuletzt bei der III. Gruppe im Jagdgeschwader 3 an der Ostfront. Seit dem 28. März 1942 am Ilmenseevermisst.  
Wilhem Hübner †[104] Leutnant 1919–1945 62 unbekannt 28. Februar 1945       Flog im Jagdgeschwader 51. Am 7. April 1945 durch Flakvolltreffer bei Neukuhren gefallen.  
Herbert Huppertz †[105] Major 1919–1944 68 unbekannt 30. August 1941 24. Juni 1944     Am 8. Juni 1944 über Caen im Luftkampf gefallen.  
Werner Husemann[104] Major 1919 32 > 250 24. Oktober 1944       Ab Januar 1944 bis Kriegsende Kommandeur der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 3.  
Joachim-Friedrich Huth[106] Generalleutnant 1896–1962 keine keine 11. September 1940       Zuletzt Kommandierender General der 7. Jagd-Division, später des I. Jagd.Korps.  
Wold-Dietrich Huy †[50] Hauptmann 1922 40 > 500 5. Juli 1941 17. März 1942     Ursprünglich Marineoffizier. Ab Juli 1939 Übertritt zur Luftwaffe und dort Einsatz in der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 77. Wurde am 29. Oktober 1942 in Nordafrika von einer Spitfire abgeschossen und geriet in britische Kriegsgefangenschaft.  

I [Bearbeiten]

Name Dienstgrad Lebensdaten Luftsiege Feindflüge Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Bemerkungen Bild
Max-Josef Ibel[107] Generalmajor 1896–1981 keine keine 22. August 1942       Ibel wurde das Ritterkreuz für die Führung des Jagdgeschwaders im Westfeldzug verliehen. Von September 1943 bis Februar 1945 Kommandeur der 2. Jagd-Division. Bei Kriegsende Inspizient für Strahleneinsatz beim Bevollmächtigten für denStrahleneinsatz.  
Herbert Ihlefeld[108] Oberst 1914–1995 130 > 1000 13. September 1940 27. Juni 1941 24. April 1942   Ab Mai 1942 bis Kriegsende Kommodore verschiedener Geschwader. Zuletzt im Jagdgeschwader 1.  
Iro Ilk †[106] Oberleutnant 1919–1944 > 4 unbekannt 21. Oktober 1942       Am 25. September 1942 nach Luftkampf überMoers bereits brennend abgestürzt.  
Eduard Isken[106] Oberfeldwebel 1918 56 > 946 14. Januar 1945       Flog seit 1940 bei der III. Gruppe des Jagdgeschwaders 77 und ab Oktober 1944 bei der 13. Gruppe des Jagdgeschwaders 53 im Mittelmeerraum sowie in der Reichsverteidigung. Von seinen 56 Luftsiegen waren 17 viermotorige Bomber.  

J [Bearbeiten]

Name Dienstgrad Lebensdaten Luftsiege Feindflüge Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Bemerkungen Bild
Hans-Joachim Jabs[109] Oberstleutnant 1917–2003 48 710 1. Oktober 1940 24. März 1944     Ab März 1944 bis Kriegsende Kommodore im Nachtjagdgeschwader 1.  
Ewald Janssen[110] Oberstleutnant 1913–???? keine > 400 31. Oktober 1944       Zuletzt Kommodore im Schlachtgeschwader 4.  
Peter Jenne †[110] Hauptmann 1920–1945 > 17 unbekannt 2. Februar 1945       Jenne fiel am 2. März 1945 bei Belzig(Brandenburg). Ferner zerstörte er 12 Panzer, 10 Geschütze und 8 Salvengeschütze am Boden.  
Josef Jennewein †[111] Leutnant 1919–1943 86 271 5. Dezember 1943       Jennewein wurde vor dem Kriege 1939 in Zakopane Weltmeister in der alpinen Kombination. Am 27. Juli 1943 jenseits der Front bei Orjol nach Luftkampf notgelandet und seitdem vermisst.
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Karl-Ludwig Johanssen[108] Leutnant 1921–2009 3 68 20. März 1945       Zuletzt Einsatz in der I. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6.  
Wilhelm Johnen[111] Hauptmann 1921–2002 34 > 200 31. Oktober 1944       Musste am 28. April 1944 mit seiner Bf 109 in derSchweiz notlanden, konnte aber nach Deutschland zurückkehren. Zuletzt in der III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 6 deren Kommandeur er war.  
Hermann-Friedrich Joppien †[12] Hauptmann 1912–1941 70 unbekannt 16. September 1940 23. April 1941     Am 25. August 1941 bei Brjansk aus unbekannten Gründen aus Steilkurve kommend abgestürzt. Tod durch Aufschlagbrand.
 
Günther Josten[103][26] Oberleutnant 1921–2009 161 420 5. Februar 1944 28. März 1945     Zuletzt Kommandeur der IV. Gruppe des Jagdgeschwaders 51.  
Werner Junck[112] Generalleutnant 1895–1976 5 (1. WK) keine 9. Juni 1944       Verleihung des Ritterkreuzes als Kommandierender General des II.Jagd-Korps.  
Heinrich Jung †[113] Hauptmann 1912–1943 68 unbekannt 12. November 1943       Am 30. Juli 1943 bei Mga (Russland) im Luftkampf gefallen.  

K [Bearbeiten]

Name Dienstgrad Lebensdaten Luftsiege Feindflüge Ritterkreuz Eichenlaub Schwerter Brillanten Bemerkungen Bild
Erbo Graf von Kageneck[100] Oberleutnant 1918–1942 67 unbekannt 30. Juli 1941 26. Oktober 1941     Am 24. Dezember 1941 erlitt er über Nordafrika einen Bauchschuss. Sein Gegner in diesem Luftkampf war Clive Caldwell, der mit 28 Abschüssen erfolgreichste australische Jagdflieger des Zweiten Weltkriegs.  
Herbert Kaiser[113] Leutnant 1916 68 1000 14. März 1943       Am 9. August 1944 bei einem Fallschirmabsprung schwer verletzt. Am März 1945 bis Kriegsende im Jagdverband 44 (Galland).  
Peter Kalden[114] Oberleutnant 1923 84 538 6. Dezember 1944       Am 11. März 1945 bei Danzig durch sowjetische Flak abgeschossen und anschließende Kriegsgefangenschaft.  
Rold Kaldrack †[115] Hauptmann 1913–1942 21 unbekannt 2. November 1940 9. Februar 1942     Kaldrack wurde am 3. Februar 1942 von einer bereits abgeschossenen MIG-1 bei Toropez(Russland) erfasst und stürzte ebenfalls tödlich ab.  
Herbert Kaminski[114] Major 1909 7 > 300 6. August 1941       Bis August 1944 im Zerstörergeschwader 76. Danach bis Kriegsende mit der Führung einer Flugzeugführerschule betraut.  
Josef Kammhuber[114] Generalleutnant 1896–1986 keine keine 9. Juli 1941       War zuletzt Oberbefehlshaber der Luftflotte 5 in Norwegen.  
Fritz Karch[116] Hauptmann 1920 47 270 17. April 1945       Von Februar 1945 bis Kriegsende Kommandeur der II. Gruppe im Jagdgeschwader 2.  
Lothar Keller †[116] Hauptmann 1914–1941 20 unbekannt 9. Juli 1941       Zuletzt Kommandeur der II. Gruppe im Jagdgeschwader 3. Am 26. Juni 1941 beiWladimierz (Polen) mit einem Fieseler Storch bei einem Erkundungsflug mit einem anderen Flugzeug zusammengestossen und tödlich abgestürzt.  
Heinz Kemethmüller[116] Oberleutnant 1914 89 463 2. Oktober 1942 eingereicht     Führte von April 1944 bis Kriegsende die 4. Staffel des Jagdgeschwaders 26. Insgesamt Siebenmal verwundet gewesen.  
Karl Kempf †[117] Leutnant 1920–1944 65 445 4. Februar 1942       Flog zuletzt in der 2. Staffel im Jagdgeschwader 26. Am 3. September 1944 bei Bael (Belgien) beim Startvorgang von Mustangs aufgelauert und tödlich abgeschossen.  
Karl Kennel[51] Major 1914 34 957 19. September 1943 25. November 1944     Fungierte u.a. als Kommandeur der I. Gruppe des Schlachtgeschwader 152 und danach der II. Gruppe des Schlachtgeschwaders 2. Diese Gruppe stellte für Hans-Ulrich Rudel den Jagdschutz dar.  
Johannes Kiel †[117] Hauptmann 1912–1944 > 62 unbekannt 18. März 1942       Zuletzt Kommandeurder III. Gruppe des Zerstörergeschwaders 76 in der Reichsverteidigung. Am 29. Januar 1944 im Luftkampf bei Kirchheimbolanden tödlich abgestürzt.  
Willy Kientsch †[105] Oberleutnant 1921–1944 52 unbekannt 22. November 1943 29. Juli 1944     Am 29. Januar 1944 bei Würden infolge Bodenberührung durch dichte Wolken abgestürzt. Tod durch Aufschlagbrand.  
Rüdiger von Kirchmayr[117] Hauptmann 1921 46 392 25. März 1943       Diente bei Kriegsende im Jagdverband 44 (Galland).  
Joachim Kirschner[75] Hauptmann 1920–1943 188 600 23. Dezember 1942 2. August 1943     Zuletzt Kommandeur der IV. Gruppe des Jagdgeschwaders 27. Am 17. Dezember 1943 bei Metkovic (Kroatien) nach Luftkampf mit Spirfires mit Fallschirm abgesprungen. Nach Landung von Partisanen der 29. Kommunistischen Brigade erschossen.  
Otto Kittel[32] Oberleutnant 1917–1945 267 583 29. Oktober 1943 14. April 1944 25. November 1944   Er wurde am 14. Februar 1945 gegen 12 Uhr Mittag beim Angriff auf einen sowjetischen Fliegerverband über Dzukste in Lettland abgeschossen und kam dabei ums Leben. Kurz zuvor erzielte er noch seinen 267. Abschuss.  
Alfons Klein[118] Oberleutnant 1921 39 480 April 1945       Bei Kriegsende Staffelkapitän der 10. Staffel im Jagdgeschwader 11.  
Rudolf Klemm[118] Major 1918 42 293 18. November 1944       Zuletzt Kommandeur der III. Gruppe im Jagdgeschwader 54. Infolge Verwundung im Februar 1945 ein Auge erblindet. Dadurch fluguntauglich.  
Heinrich Klöpper †[118] Oberleutnant 1918–1943 94 unbekannt 4. September 1942       Seit 29. November 1943 als Staffelkapitän der 7. Staffel des Jagdgeschwaders 1 nach Luftkampf über Zuider-See (Holland) vermisst.  
Reinhold Knacke †[119] Hauptmann 1919–1943 44 unbekannt 1. Juli 1942 5. Februar 1943     Zuletzt Staffelkapitän der 3. Gruppe im Nachtjagdgeschwader 1. Am 3. Februar 1943 nach Luftkampf über Holland abgestürzt. Tod durch Aufschlagbrand.  
Kurt Knappe †[120] Oberfeldwebel 1918–1943 54 unbekannt 3. November 1942       Flog zuletzt bei der 7. Staffel im Jagdgeschwader 2 am Ärmelkanal. Am 3. September 1943 im Luftkampf mit Spitfires tödlich abgeschossen.  
Heinz Knoke[120] Hauptmann 1921 33 > 400 27. April 1945       Zuletzt Kommandeur der III. Gruppe im Jagdgeschwader 1.  
Gerhard Koall †[120] Hauptmann 1912–1945 37 unbekannt 27. April 1945       Zuletzt Kommandeur der IV. Staffel im Jagdgeschwader 3.  
Josef Kociok †[121] Leutnant 1918–1943 33 200 31. Juli 1943       Letzter Einsatz im Nachtjagdgeschwader 1 an der Ostfront. Am 26. September 1943 bei Kertsch mit einer bereits abgeschossenen sowjetischen Maschine in der Luft zusammengestossen. Danach Notausstieg mit dem Fallschirm, der sich jedoch nicht öffnete.  
Amrin Köhler[121] Major 1912 69 515 7. Februar 1945       Führte ab August 1944 bis Kriegsende die III. Gruppe des Jagdgeschwaders 77.  
Otto Köhnke[121] Major 1912 unbekannt unbekannt 1. August 1942       Flog zuletzt bei der II. Gruppe im Kampfgeschwader 54. Nach schwerer Verwundung, die zum Verlust eines Beines geführt hatte, diente Köhnke in verschiedenen Schulen und Stäben. Im März 1945 kommandierte er dasRammkommando Elbe.  
Hans-Heinrich König †[122] Hauptmann 1921–1944 24 unbekannt 2. September 1944       Führte ab April 1944 die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 11. Verlor am 24. Mai 1944 beiKaltenkirchen im Luftkampf die linke Tragfläche seines Flugzeuges. Tod durch Aufschlagbrand.  
Gerhard Köppen †[115] Leutnant 1918–1942 85 unbekannt 18. Dezember 1941 2. Februar 1942     Flog zuletzt in der 7. Staffel im Jagdgeschwader 52 an der Ostfront. Am 5. Mai 1942 über den Asowschen Meer im Luftkampf abgeschossen. Seitdem vermisst.  
Friedrich Körner[122] Oberleutnant 1921 36 250 6. September 1942       Am 4. Juli 1942n bei El Alamein im Luftkampf mit Spitfires abgeschossen und anschließend britische Kriegsgefangenschaft.  
Alfons Köster †[122] Hauptmann 1919–1945 > 25 > 200 29. Oktober 1942       Am 7. Januar 1945 in der IV. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 3 im Nebel das Dach eines Bauernhauses gestreift und bei Varel tödlich abgestürzt.  
Hans Kolbow †[123] Oberleutnant 1914–1941 27 unbekannt 27. Juli 1941       Am 16. Juli 1941 durch sowjetische Erdabwehr im Tiefflug abgeschossen. Aufgrund der geringen Absprunghöhe aus seiner Maschine (20 Meter) öffnete sich sein Fallschirm nicht mehr.  
Reinhard Kollak[123] Stabsfeldwebel 1915 49 250 29. August 1943       Ab Januar 1942 bis Kriegsende in der III. Gruppe des Nachtjagdgeschwaders 4.  
Dietrich Kornblum[123] Hauptmann 1922–1944 >1 unbekannt 9. Juni 1944       Zuletzt Nachtjäger in der 9. Staffel im Nachtjagdgeschwader 2. Am 27. November 1944 bei der Insel Juist durch Explosion eines von ihm abgeschossenen Minenleger-Bombers mit diesem tödlich abgestürzt.  
Berthold Korts †[124] Leutnant 1912–1943 113 unbekannt 29. August 1943       Flog zuletzt in der 9. Staffel im Jagdgeschwader 52 an der Ostfront. Am 29. August 1943 RichtungCharkow zu einem Feindflug gestartet. Seitdem vermisst.  
Robert Kowaleski[124] 1914 Oberst unbekannt unbekannt 24. November 1940       Zuletzt Kommodore im Kampfgeschwader 76 mit Arado 234 ausgerüstet.  
Heinrich Krafft †[124] Hauptmann 1914–1942 78 > 300 14. Dezember 1942       Flog zuletzt in der 1. Staffel des Jagdgeschwaders 51. Am 14. Dezember 1942 bei Bjeloi von Flak abgeschossen. Nach der Notlandung wurde Krafft von sowjetischen Soldaten erschlagen.  
Josef Kraft[46] Hauptmann 1921 56 145 30. September 1944 17. April 1945     Zuletzt Staffelkapitän im Nachtjagdgeschwader 1.  
Karl-Heinz Krahl †[125] Hauptmann 1914–1942 24 unbekannt 13. November 1940       Zuletzt Kommandeur der II. Gruppe im Jagdgeschwader 3. Am 14. April 1942 über Maltavon der gegnerischen Flak im Tiefangriff tödlich abgeschossen.  
Hans Krause[125] Hauptmann 1920 28 unbekannt 2. Oktober 1944       Ab Dezember 1944 bis Kriegsende Kommandeur der I. Gruppe im Nachtjagdgeschwader 4.  
Hans-Joachim Kroschinski[125] Leutnant 1920 76 unbekannt 17. April 1945       Zuletzt in der I. Gruppe im Jagdgeschwader 54. Am 21. Dezember 1944 im Luftkampf schwerst verwundet. Verlor das Augenlicht sowie das rechte Bein. Danach ausgemustert.  
Walter Krupinski[61] Hauptmann 1920–2000 197 1100 29. Oktober 1942 2. März 1944     Walter Krupinski wurde im Dezember 1952 als Berater in das Amt Blank berufen. Hier begann seine zweite militärische Karriere in der Luftwaffe der Bundeswehr.  
Walter Kubisch †[126] Leutnant 1918–1944 keine > 250 31. Dezember 1943       Als Bordfunker an 80 Nachtabschüssen und 8 Tagabschüssen im Zerstörergeschwader 76 beteiligt. Stürzte am 5. Oktober 1944 mit seinem Flugzeugführer Helmut Lent in Paderborn tödlich ab und starb am 6. Oktober 1944 an den erlittenen Verletzungen.  
Herbert Kutscha[126] Hauptmann 1917 47 900 24. September 1942       Zuletzt ab Februar 1945 bis Kriegsende Kommandeur der II. Gruppe im Jagdgeschwader 11.  

 

 


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